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Das Coronavirus verlangt von uns allen Einschränkungen



Geschätzte Einwohnerinnen und Einwohner

Das Corona-Virus beschäftigte erst China. jetzt die ganze Welt. Auch die Schweiz ist stark davon betroffen. Fast im Tagesrhythmus hat der Bundesrat die Massnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung verschärft.

Auch in Gossau müssen wir Einschränkungen erdulden. Die Stadt und die Schule reduzieren Dienstleistungen. Wir machen das mit der Absicht, Schlimmeres verhindern zu können. Das Coronavirus ist neu, das Wissen über sein Verhalten, seine Wirkung baut sich immer noch auf. Wir wissen noch nicht, wie sich das Virus künftig verhält. Und wir haben noch keinen Impfstoff.

In dieser Situation müssen Entscheide gefällt werden, die auch viele Fragen aufwerfen, da man nicht die Zeit und Musse hat, alles bedenken zu können. Wichtig ist es, dass mutig entschieden und klar kommuniziert wird. Dies wird getan, vom Bund über die Kantone. Die vielen offenen Fragen werden dann laufend beantwortet. Im Hintergrund wird auf Hochtouren gearbeitet, damit das Leben trotz der Entscheide einigermassen normal weiterlaufen kann. Zeigen Sie Verständnis für die Massnahmen und die Verantwortlichen.

Auch die beste Massnahme verläuft ins Leere, wenn sich nicht alle daran halten. Jede/r von uns ist angehalten, diese Einschränkung mitzutragen. Es sind einschneidende Massnahmen, jedoch besteht kein Grund zur Panik.

Was können Sie machen?

  • Informieren Sie sich täglich auf den Webseiten der Stadt Gossau, des Kantons oder des Bundes! Diese werden laufend aktualisiert.
  • Halten Sie alle Vorgaben und Vorschriften zur Hygiene ein!
  • Halten Sie sich an die empfohlenen Beschränkungen im sozialen Bereich, auch was das Reisen anbelangt!
  • Seien Sie mit Ihren Nachbarn solidarisch! Wie das?
  • Beispiele: Falls Sie nicht täglich zur Arbeit müssen und keiner Risikogruppe angehören, könnten Sie die Kinder Ihrer Nachbarn hüten, da diese vielleicht in medizinischen Bereichen, in der Versorgung oder einem sonst wichtigen Bereich tätig sind.
  • Helfen Sie ausländischen Mitbürgern, die sich nicht zurechtfinden.
  • Unterstützen Sie ältere Mitbürger beim Einkaufen.

Damit wir die Einschränkungen in den nächsten Wochen gut meistern können, braucht es jetzt das Mitwirken aller!

  • Benötigen Sie Unterstützung?
    Melden Sie sich, falls Sie auf Unterstützung angewiesen sind, zum Beispiel für den Einkauf.

 

  • Können Sie Unterstützung anbieten?
    Melden Sie sich bei uns, falls Sie Zeit haben, für gefährdete Personen zum Beispiel Einkäufe zu erledigen.

 

Melden Sie sich bei der Hotline des Sicherheitsverbundes Region Gossau. Sie erreichen diesen ab Mittwoch,
18. März 2020, jeweils von Montag bis Freitag, 08:00 bis 12:00 und 13:00 bis 18:00 Uhr über folgende Kanäle: Telefon 071 388 32 51 oder hotline@svrg.ch. Der Sicherheitsverbund wird versuchen, eine unkomplizierte, direk-te Nachbarschaftshilfe zu organisieren.

In Gossau sind bereits aus privater Initiative Nachbarschaftshilfen im Aufbau. Selbstverständlich dürfen Sie sich auch an diese wenden.

Für aktuelle Informationen konsultieren Sie bitte die Website des Sicherheitsverbundes: Website Sicherheitsverbund. Sollten Sie die erforderlichen Antworten nicht erhalten, kontaktieren Sie bitte in erster Linie die Hotline. Wir sind aufeinander angewiesen, wir müssen uns jetzt gegenseitig unterstützen. Dann werden die verordneten Einschränkungen bald nur noch halb so lästig sein.

Ich wünsche uns allen, dass wir persönlich und gesellschaftlich an dieser Situation wachsen!

Freundliche Grüsse

Wolfgang Giella, Stadtpräsident


Portrait Wolfgang Giella
Stadtpräsident Wolfgang Giella
 
 


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